Kletterevent und Cannabisprävention
Elemente aus der Erlebnispädagogik vereint mit Cannabisprävention
Elemente aus der Erlebnispädagogik vereint mit Cannabisprävention
Das Projekt HöhenRausch richtet sich an Jugendliche ab 14 Jahren aus weiterführenden Schulen sowie aus Einrichtungen der Jugendarbeit. Neben Angeboten für Jugendliche hält das Projekt Angebote für Mitarbeitende aus Schule und Jugendarbeit sowie für Erziehende der teilnehmenden Jugendlichen vor.
Das Projekt „HöhenRausch – Kletterevent & Cannabisprävention“ vermittelt Jugendlichen im Rahmen von interaktiven Kletterevents einen verantwortungsvollen und risikokompetenten Umgang mit riskanten Verhaltensweisen mit dem Schwerpunkt auf Cannabis. Im Sinne eines ganzheitlichen und nachhaltigen Präventionsansatzes werden sowohl die Erziehenden der Jugendlichen als auch Bezugspersonen (Fachkräfte) aus den Lebenswelten der Jugendlichen im Rahmen des Projektes einbezogen.
Das Projekt wird nach dem Multiplikator*innen-Prinzip verbreitet. Jedes Jahr finden bundesweite Roll-Out-Schulungen (online) für Präventionsfachkräfte statt. Dabei werden unter anderem die Abläufe und Inhalte der Kletterevents vermittelt sowie die interaktiven Stationen zur Cannabisprävention vorgestellt. Nach der Schulung erhalten die Teilnehmenden ein Durchführungspaket mit allen Materialien – darunter ein Rucksack und ein Handbuch mit wichtigen Informationen und praktischen Umsetzungstipps. So können die Kletterevents sowie die beiden begleitenden Angebote für die Bezugspersonen (Fachkräfte) aus den Lebenswelten der Jugendlichen und Erziehende eigenständig umgesetzt werden.
Die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) unterstützt die bundesweite Verbreitung des Projekts. Präventionsfachkräfte haben die Möglichkeit, sich im Konzept von HöhenRausch schulen zu lassen und die benötigten Materialien zu erhalten, um die Veranstaltungen in Kletterhallen ihrer Region für Jugendliche anzubieten. In folgenden Bundesländern bzw. Regionen wird HöhenRausch umgesetzt:
Fachstelle für Suchtprävention Berlin gGmbH
Ansprechperson: Aida Kolke
E-Mail: kolke@berlin-suchtpraevention.de
Kinder- und Jugendförderung
Fachstelle Suchtprävention
Ansprechperson: Helen Saborowski
Tel.: 06151 881-1524
Mobil: 0151 59061117
E-Mail: h.saborowski@ladadi.de
Diakonie Göttingen
Fachstelle für Sucht und Suchtprävention
Ansprechpersonen: Janine Marx, Esra Jess
E-Mail: suchtberatung.goettingen@evlka.de
Landeskoordinierungsstelle für Suchtthemen MV
Ansprechperson: Daniel Meslien
E-Mail: meslien@lakost-mv.de
Gesundheitsamt
Sozialpädagogischer Dienst
Ansprechperson: Sonja Adam
Tel.: 0152 23312127
E-Mail: adam.sonja@landkreis-neumarkt.de
Fach- und Koordinierungsstelle Suchtprävention Sachsen
Ansprechpersonen: Verena Nicolai
E-Mail: nicolai@suchtpraevention-sachsen.de
Kletterevents und Cannabisprävention für Jugendliche (ab 14 Jahren):
In einer Kletterhalle o.ä. wird ein Workshop zum Thema Cannabis durchgeführt. Die Jugendlichen durchlaufen drei Stationen, an denen sie Wissen erlangen und sich mit ihrer eigenen Haltung und den möglichen Reaktionen ihrer Eltern und Bezugspersonen auseinandersetzen. Verknüpft wird dies mit einem Kletterworkshop auf Basis des risflecting®-Ansatzes in Zusammenarbeit mit Klettertrainer*innen vor Ort.
Schulungen für Mitarbeiter*innen der Jugendhilfe bzw. Jugendarbeit:
In einem Seminar werden Multiplikator*innen aus den am Kletterevent teilnehmenden Jugendhilfe-/Jugendfreizeiteinrichtungen zum Thema Cannabisprävention geschult. Dazu gehört u.a. die Reflexion der eigenen Haltung sowie der Umgang mit Suchtmitteln und Regelwerken in ihren Einrichtungen.
Angebot für Eltern bzw. Bezugspersonen zur Cannabisprävention:
Ergänzend zu dem Angebot für Jugendliche wird eine (Online-)Veranstaltung für Eltern und Erziehende angeboten. Diese dient der Informationsvermittlung und der Stärkung der Erziehungskompetenz im Kontext von Cannabis. Teilnehmende können Fragen zum Thema loswerden und sich austauschen.
Lernen mit dem risflecting®-Ansatz und Elementen aus der Erlebnispädagogik
Im Rahmen der erlebnispädagogischen Kletterevents arbeiten wir mit dem risflecting®-Ansatz, einem bewährten pädagogischen Handlungsmodell zur Entwicklung von Rausch- und Risikobalance.
Kernbotschaften von risflecting® sind:
Nähere Infos zu risflecting® finden Sie auf unserer Themenseite.
HöhenRausch ist ein Projekt der Fachstelle für Suchtprävention Berlin gGmbH und wurde als Bundesmodellprojekt 2021 bis 2023 von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gefördert durch das Institut für interdisziplinäre Sucht- und Drogenforschung (ISD) Hamburg evaluiert. Ab dem 1.4.2024 wird das Projekt von der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) gefördert.
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Bundeskoordination:
Fachstelle für Suchtprävention Berlin gGmbH
Ansprechpartnerin:
Lea Liebing
liebing@berlin-suchtpraevention.de
Ansprechpartnerin Umsetzung Kletterevents Berlin:
Aida Kolke
kolke@berlin-suchtpraevention.de
Der Kurzfilm bietet einen direkten Einblick in das Projekt HöhenRausch. Er zeigt interaktive Elemente in Aktion und gibt Jugendlichen das Wort, die von ihren Erlebnissen erzählen. Schauen Sie selbst und gewinnen Sie einen Eindruck.
07. September 2026, 9:30 – 14:30 Uhr, Seminarraum der Fachstelle
In einem Seminar werden Fachkräfte aus den am Kletterevent teilnehmenden Jugendhilfe-/Jugendfreizeiteinrichtungen sowie Schule zum Thema Cannabisprävention geschult.
Schulung für Fachkräfte im HöhenRausch-Konzept, um dies in ihrer Region selbst umsetzen zu können.
Modul 1: 04. März 2026, 10- 13:00 Uhr und Modul 2: 18. März 2026, 10- 13 Uhr online via Zoom
Anmeldung bei Lea Liebing, liebing@berlin-suchtpraevention.de
08. September 2026 | 17.00 – 19.00 Uhr | online via Zoom
Eltern*abend zum Thema Cannabis, für Eltern deren Kinder an Höhenrausch teilnehmen, teilgenommen haben, oder sich für das Thema Cannabis interessieren. Ergänzend zu dem Angebot für Jugendliche wird eine (Online-)Veranstaltung für Eltern angeboten. Diese dient der Informationsvermittlung und der Stärkung der Erziehungskompetenz im Kontext von Cannabis.
Weitere Klettertemine finden 2025 statt.
Infos und Anmeldung: kolke@berlin-suchtpraevention.de
Radio-Beitrag von rbb GESUND zum Projekt HöhenRausch:
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