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Geflüchtete

Help is ok – Kurzfilme für Geflüchtete (nicht nur) am Weltflüchtlingstag

Allgemein | 19. Juni 2019

Am 20. Juni findet jährlich der Weltflüchtlingstag statt. Die UNHCR gehen davon aus, dass weltweit mehr als 70 Millionen Menschen auf der Flucht sind. Auch die Fachstelle für Suchtprävention bringt ihre Solidarität mit geflüchteten Menschen zum Ausdruck und zeigt an diesem Tag noch einmal zwei Kurzfilme in der U-Bahn im Berliner Fenster, die Botschaft lautet: Help is ok.

Die Filme richten sich an Frauen und Männer mit Fluchterfahrung. Ohne Sprache, nur mit Bildern und Sound, vermitteln die Filme, dass sich bei Problemen niemand schämen muss und dass es in Ordnung ist, sich Hilfe zu suchen. Geschlechtsspezifisch wurden die Filme für Frauen und Männer partizipativ mit der Zielgruppe entwickelt. Die Filme finden Sie auf Youtube:

Kurzfilm für Frauen

Kurzfilm für Männer

Ergänzt werden die Filme durch mehrsprachige Flyer (Bestellportal), welche, wie auch die Filme auf die Webseite www.helpisok.de verweisen. Diese hält den Gesundheitswegweiser „Mut machende Infos für Ihre Gesundheit!“ in 10 Sprachen (Deutsch, Arabisch, Englisch, Französisch, Türkisch, Kurdisch, Pashto, Urdu, Russisch) zum Download bereit.

Weitere Informationen zu unseren suchtpräventiven Angeboten für Geflüchtete und Multiplikator*innen finden Sie auf unserer Webseite unter Perspektive.

Help is ok – Kurzfilme für Geflüchtete

Allgemein | 10. Oktober 2018

Heute ist der internationale Tag der seelischen Gesundheit – zu diesem Anlass veröffentlichen wir zwei neue Kurzfilme, mit denen wir  geflüchtete Menschen unterstützen möchten. Gerade wenn es Menschen schlecht geht, fällt es vielen besonders schwer, sich Hilfe zu holen. Dies trifft auf Menschen mit Fluchterfahrungen in besonderem Maße zu, denn sie sprechen oft wenig Deutsch oder wissen möglicherweise nicht, dass es Hilfeangebote für sie gibt. Manche schämen sich auch dafür, dass sie Probleme und seelische Belastungen haben und denken, sie müssten es alleine schaffen. Gerade, wenn es um Substanzkonsum geht, ist dies besonders ausgeprägt.

Das Projekt »Perspektive 3D« zur Suchtprävention mit Geflüchteten ist im Rahmen seiner Veranstaltungen oft mit diesen Fragen in Berührung gekommen. Ziel von »Perspektive 3D« ist es, Menschen mit Fluchterfahrungen über die Risiken von Substanzkonsum aufgrund von Belastungssituationen zu informieren und sie zu motivieren, Hilfe- und Unterstützungsangebote zu nutzen.

Mit der Botschaft »HELP IS OK« gehen jetzt zwei neue Kurzfilme online, die sich an Frauen und Männer mit Fluchterfahrung richten. Ohne Sprache, nur mit Bildern und Sound, vermitteln die Filme, dass es in Ordnung ist, sich Hilfe zu suchen und dass es gut tut, sich mitzuteilen oder einfach zu zuhören.
Geschlechtsspezifisch wurden die Filme für Frauen und Männer jeweils mit unterschiedlichen Themen und Bildern gestaltet, die partizipativ mit der Zielgruppe entwickelt wurden.

Die Filme verweisen beide auf die Webseite www.helpisok.de, die den Gesundheitswegweiser „Mut machende Infos für Ihre Gesundheit!“ in 10 Sprachen (Deutsch, Arabisch, Englisch, Französisch, Türkisch, Kurdisch, Pashto, Urdu, Russisch) zum Download bereithält.

Sie finden beide Kurzfilme auf YouTube unter folgenden Links: Film für Männer
Film für Frauen … und natürlich auf Facebook (@unabhaengigbleiben).

Auch im Berliner Fenster: vom 15.-21. Oktober 2018 können Sie die Kurzversionen der Filme auch im Berliner Fenster im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) sehen.

Weitere Informationen zu unseren suchtpräventiven Angeboten für Geflüchtete und Multiplikator*innen finden Sie auf unserer Webseite unter www.kompetent-gesund.de/Gefluechtete.

Fachaustausch zu Erfahrungen in der Suchtprävention und -hilfe für und mit Geflüchteten

Allgemein | 28. September 2018

„Erfahrungen in der Suchtprävention und -hilfe für und mit Geflüchteten – Aha-Erlebnisse und lessons learned“

Beim gemeinsam mit SUCHT.HAMBURG organisierten Fachaustausch ging es am 26.09.2018 um einen Transfer von Erfahrungswerten aus der täglichen Arbeit für und mit Geflüchteten. Vertreten waren Projekte aus der Suchtprävention und -hilfe sowie den Bereichen Wohnen, Arbeit, Selbsthilfe und Angeboten, die sich gezielt an geflüchtete Frauen richten.

Ziel war, einen Rahmen für einen multiprofessionellen, fachlichen Austausch zum Thema anzubieten, in dem die Teilnehmer*innen voneinander lernen und Ideen für die eigene Arbeit mitnehmen konnten.

Im Rahmen der Veranstaltung stellten die Gäste ihre jeweiligen Projekte vor und teilten Kern-Erkenntnisse und auch Stolpersteine aus ihrer Arbeit miteinander. In einem zweiten Teil konnten sich die Fachkräfte zu Themen wie Qualitätssicherung innerhalb der Projekte, Vernetzung, Zugang zu Zielgruppen sowie Bedarfen und Bedürfnissen austauschen. Der Input von Vertreter*innen von Einrichtungen aus Hamburg bereicherte die Veranstaltung zudem mit Einblicken in Strukturen und Arbeitsweisen aus einem anderen Stadtstaat-Bundesland.

Wir danken allen Teilnehmer*innen, insbesondere den extra angereisten Vertreter*innen aus Hamburg!

Soziallagenbezogene Suchtprävention in Lebenswelten gestartet

Allgemein | 2. August 2018

In unserer täglichen Arbeit erleben wir immer wieder, dass vor allem benachteiligte Menschen nicht die notwendige Unterstützung erhalten. So leben z.B. Jugendliche jahrelang mit der Suchterkrankung ihrer Eltern, ohne dass dies wahrgenommen wird. Andere Jugendliche geraten aufgrund ihres problematischen Cannabiskonsums in Schwierigkeiten mit Eltern oder Schule und die Problematiken „häufen“ sich. Menschen mit Migrationerfahrungen haben grundsätzlich ein erhöhtes Gesundheitsrisiko und sind anfälliger für missbräuchlichen Substanzkonsum.

Um diesen Zielgruppen eine für sie passgenaue Unterstützung anbieten zu können, startet die Fachstelle für Suchtprävention das neue Projekt „Suchtprävention 3D“, gefördert von der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung. Es steht für eine direkte und umfassende Präventionsarbeit vor Ort in den Lebenswelten der Menschen.

Gesundheit wird nicht nur durch individuelles, eigenverantwortliches Handeln beeinflusst, sondern insbesondere auch durch gesellschaftliche Rahmenbedingungen und Soziallagen, so z.B. Einkommen, sozialer Status, Bildungsniveau, Arbeitsbedingungen, Wohngegend, Migrationshintergrund oder der Status als alleinerziehende Eltern. Wichtig für gesundheitspräventive Angebote ist die Reduktion von Risikofaktoren für die Entstehung lebensstilbedingter Krankheiten und die Stärkung von gesundheitlichen Ressourcen. Außerdem sollen die Verhältnisse, in denen Menschen leben, lernen und arbeiten, so gestaltet werden, dass sie die Gesundheit unterstützen.

Soziallagenbezogene Prävention umfasst insgesamt drei zentrale Aspekte:
sie stärkt die Kompetenzen und Ressourcen der im Setting lebenden Menschen, sie entwickelt gesundheitsfördernde Rahmenbedingungen und sie bindet systematisch möglichst viele Personen in der Lebenswelt ein.

Das Projekt hat dabei drei Zielgruppen im Blick:

  • suchtbelastete Familien
  • Schüler*innen ab der 7. Klasse
  • Geflüchtete

Weitere Informationen unter:
www.kompetent-gesund.de/Familiewww.kompetent-gesund.de/Schulewww.kompetent-gesund.de/Perspektive

Den vollständigen Artikel finden Sie in unserem aktuellen Themenheft 50 auf Seite 12.

Alle Angebote sind kostenfrei, für weitere Informationen kontaktieren Sie uns gerne direkt unter info@kompetent-gesund.de